Hier bekommen Sie Hilfe für eine eMail-Einrichtung

Internetzugang

Das dürfen sich auch Ihre Kinder ansehen
  Das Internet ist ein weltweiter Verbund von Rechnern (Computern) mit verschiedenen Aufgaben. Um daran teilnehmen zu können, braucht man einen geeigneten Zugang zu einem dieser Rechner. 
  Die einfachste Lösung ist der Besuch eines Internetcafés. Dort finden Sie Rechner vor, die mit dem Internet verbunden sind und können diese für einige Euro pro Stunde benutzen. Es wird allerdings unbequem, wenn Sie dazu weite Wege in Kauf nehmen müssen; dann können Sie aber unter Umständen auch hin und wieder den Rechner eines netten Nachbarn oder Kollegen benutzen. 
  Wenn Sie später keine Lust mehr haben, immer ins Internet-Cafe zu gehen oder Ihren Nachbarn oder Kollegen zu belästigen, können Sie sich Ihre eMails auch von zu Hause aus ansehen und sie von dort aus bearbeiten. Dazu brauchen Sie einen internetfähigen PC und ein Modem. Wenn Sie noch keinen haben, so beschaffen Sie sich diesen am besten bei einem Händler in Ihrer Nähe, der auch in der Lage ist, einen guten Service zu leisten; denn den brauchen Sie bestimmt ab und zu. Er sollte unter anderem in der Lage sein, Ihnen einen Browser zu installieren. Ich empfehle dafür den kostenlosen FIREFOX, welchen sich Ihr Händler leicht aus dem Internet herunterladen kann (www.mozilla-europe.org). Lassen Sie sich nicht auf standardmäßig installierte Browser ein, da es damit in der Vergangenheit immer wieder Anlaß zu Ärger gegeben hat (genauer kann ich mich wegen des in Deutschland grassierenden Abmahn(un)wesens hier nicht ausdrücken). 
  Um elektronisch Briefe ("eMail") empfangen und versenden zu können, braucht Ihr PC noch einen eigenen Zugang zum Internet. Im einfachsten Falle wird dazu das Modem an Ihre Telefonleitung angeschlossen. Über dieses Modem kann Ihr PC dann ins Internet "telefonieren". Modems sind aber inzwischen schon fast veraltet - der Vorteil ist, daß sie keine zusätzlichen Grundgebühren kosten, dafür aber recht langsam sind und (je nach Telefontarif) Ihre Telefonrechnung stark belasten können. Außerdem können Sie mit einem normalen Telefonanschluß nicht telefonieren und nicht angerufen werden, während Ihr PC die Leitung in Beschlag genommen hat - es sei denn, Sie hätten einen ISDN-Anschluß, wo Sie über zwei gleichzeitige Verbindungsmöglichkeiten verfügen.
  Des weiteren brauchen Sie aber noch einen Kommunikationspartner - Internet- Service- Provider (ISP) genannt - welcher eMail-Server betreibt, die am Internet hängen und Verbindungen zum Telefonnetz haben, über welches Ihr PC einen solchen Server erreichen kann. Die für Sie ankommenden eMails werden auf dem Server zwischengespeichert, wo Sie sie jederzeit abrufen können. So, wie Sie jeden Tag in Ihren Briefkasten schauen, sollten Sie dann auch jeden Tag einmal nachsehen, was für Sie angekommen ist.
  Wollen Sie selbst eine eMail schreiben, so schickt Ihr PC diese an den eMail-Server Ihres Internet-Providers, von wo aus sie sofort über das Internet an den eMail-Server des Empfängers weitergeleitet wird.
  Die gegenüber einem Modem bessere und zukunftsweisendere Lösung ist ein DSL-Zugang. Den gibt es sowohl für den Normalanschluß als auch für einen ISDN-Anschluß. Der Vorteil ist die viel höhere Übertragungsgeschwindigkeit und die Möglichkeit, eine sogenannte "Flatrate" zu bekommen; das ist ein Tarif, bei welchem Sie nur eine monatliche Grundgebühr und dann keine weiteren zeitabhängigen Gebühren bezahlen. Ein Nachteil ist, daß Hacker auf DSL-Zugängen besonders aktiv sind und Sie daher mehr in die Sicherheit Ihres PCs investieren müssen.
  Wenn Ihr Telefonanbieter die Deutsche Telekom (oder auch ARCOR) ist, können Sie als ISP die STRATO Medien AG nehmen (auf welche DSL-Anbieter Sie sich besser nicht ein lassen sollen, kann ich hier wegen des in Deutschland grassierenden Abmahn(un)wesens nicht erwähnen - das kann nur im Rahmen eines Beratungsgespräches geschehen). Mit STRATO können Sie sich über diese Seite in Verbindung setzen. Im Tarif "DSL 2000" bezahlen Sie (Stand Februar 2007) monatlich 19,95 € in den ersten 12 Monaten und 26,85 € (also 6,90 € mehr) ab dem 13-ten Monat. Außerdem geben Sie Ihre Adresse, Telefonnummer und Bankverbindung an - die Gebühren werden nämlich monatlich von Ihrem Bankkonto abgebucht. Wenn Sie sich dabei für STRATO entscheiden, wird Ihnen gegen einen Versandkostenanteil (9,90 € Stand Februar 2007) ein Splitter und ein DSL-Modem zugesandt. Beide Geräte schließen Sie laut der dort beiliegenden Anleitung an. Die weiteren Unterlagen dieser Sendung verwahren Sie gut, da Sie sie später noch gebrauchen werden. 
  Jetzt brauchen Sie nur noch ein "Webhosting-Paket", um in dessen Rahmen Ihre eMail-Postfächer einrichten zu können. Es sind immer gleich mehrere möglich - aber denken Sie daran, daß Sie dann auch täglich in mehreren Briefkästen nachsehen müssen. Ich empfehle die "WebVisitenkarte C" von STRATO. Sie ist im Tarif DSL 2000 enthalten und gestattet die Erweiterung Ihrer eMail-Adresse(n) auf eine kleine Homepage - als Beispiel können Sie sich meine Homepage hier auf  www.hdnowak.de  ansehen. Außerdem liegt diesem Paket (Stand Februar 2007) eine "Steganos Firewall" bei, die Sie installieren sollten; die in Windows XP enthaltene Firewall schützt nämlich nur die Richtung von außen nach innen - sollten Sie sich einen Trojaner einfangen, kann der ungehindert "nach Hause" telefonieren. 
  Wenn Ihr Anbieter nicht die Deutsche Telekom ist, bekommen Sie Splitter und DSL-Modem von dem alternativen Anbieter. Auch der Tarif ist mit letzterem auszuhandeln. Zur Einrichtung Ihrer eMail-Postfächer empfehle ich aber aufgrund der Aufwärtskompatibilität trotzdem wieder die WebVisitenkarte C von STRATO. Sie kostet (Stand Februar 2007) in diesem Falle 1,99 € im Monat mit einem einmaligen Versandkostenanteil von 9,90 € für die übersandten Unterlagen. Eventuelle neuere Preise erfahren Sie bei STRATO.  
  Wenn Sie neuere Vergleichsdaten haben wollen, kann ich Ihnen das kostenlose eBook Internet für zu Hause von www.breitbandprofis.com empfehlen, welches Sie sich hier als PDF-Datei herunterladen können. Falls Sie bereits Windows 10 auf Ihrem PC haben, benötigen Sie nicht einmal den Adobe-Reader; denn der neue Browser "Microsoft Edge" kann auch PDF-Dateien darstellen und drucken.
  Jetzt könnten Sie eigentlich loslegen. Wenn Ihnen das ganze zu kompliziert ist, bin ich Ihnen gegen einen Obulus von 80 € gerne bereit, die Anmeldungen bei STRATO und die Einrichtung von 2 Postfächern (praxis, webmaster) für Sie vorzunehmen und stehe Ihnen telefonisch bei, wenn Sie alleine nicht weiterkommen.
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edvintzu.htm, Stand 06.03.2017