Elektrosmog nagt an unserer Gesundheit

Elektrosmog

Das dürfen sich auch Ihre Kinder ansehen
Elektrosmog hat mit dem, was man unter Erdstrahlen zusammenfaßt, nichts zu tun. Es handelt sich aber ebenfalls um Einflüsse von Feldern, die wir Menschen nicht direkt mit unseren Sinnen bewußt wahrnehmen können - jedoch schätzt man, daß etwa 3% aller Menschen (mit steigender Tendenz) elektrosensibel sind; daß daher ihre Lebensqualität von Elektrosmog direkt beeinflußt wird. Die Dunkelziffer jener Menschen, die man nicht zu den elektrosensiblen zählt, aber trotzdem durch Elektrosmog verursachte Schäden davontragen, ist hoch, sodaß wir uns mit den
Belastungen durch Elektrosmog beschäftigen sollten. 

Tatsächlich wird mittlerweile nicht mehr bestritten, daß Elektrosmog das Befinden beeinflußt. Allerdings sind die Symptome je nach Mensch  höchst unterschiedlich. Worin liegt der Grund für unterschiedliche Reaktionen? Im Gegensatz zum "normalen" Smog, den man jedes Jahr von neuem in den Städten riechen und sehen kann, ist Elektrosmog nicht durch die Sinnesorgane des Menschen erfaßbar, weshalb er nur mit besonderen Elektrosmog-Meßgeräten aufgespürt werden kann. Was sich hinter der Bezeichnung "Elektrosmog" verbirgt, sehen Sie hier und auf den folgenden Seiten des "Rundganges durch den Elektrosmog" (siehe unten). Beispiele von Wirkungen finden Sie in einer Tabelle, die auch für Erdstrahlungen gilt. 

Die einzigen gesichert vorliegenden Daten ist die Pensionsstatistik der Lokführer (auf Elektroloks) der Deutschen Bundesbahn:
 

48% werden vorzeitig - 52% regulär pensioniert. 
Es wurde die 2,4-fache Tumorhäufigkeit festgestellt. Gemessen wurden:
59 Volt Ankopplungsspannung
6000 Nanotesla magnetische Feldstärke bei Beschleunigung, 
1000 Nanotesla bei Schub.

Die Natur der verschiedenen Felder ist:

-  elektrisch z.B. falsch eingesteckte Nachttischlampe
-  elektrostatisch z.B. Teppich oder Gardine mit viel Kunstfaser
-  elektromagnetisch z.B. Radiowecker
-  magnetostatisch z.B. aufmagnetisierte Federkernmatratze

 
  Sie enstammen der technischen Umwelt um uns herum. Wir haben sie selbst verursacht. Es ist also nichts esoterisches dabei und die Felder lassen sich auch nicht mit beliebigen Apparaten oder Edelsteinen (z.B. Rosenquarz) spurlos beseitigen.

  Will Ihnen ein "Fachmann" weismachen, er könne dies alles mit einem einzigen Apparätchen oder einem Rosenquarz abschirmen und beseitigen, so schicken Sie ihn am besten sofort wieder nach Hause.

  Elektrosmog ist nämlich physikalisch meßbar. Dabei werden die elektrischen und elektromagnetischen Felder wegen ihrer sehr 

verschiedenen Eigenschaften noch weiter nach Frequenzbereichen aufgeteilt. In der Technik werden Frequenzen in Hertz (Hz) gemessen (z.B. 50 Hz bedeutet volle 50 Schwingungen pro Sekunde - wie unser meistbenutzter Wechselstrom). 

  Amtliche Grenzwerte sind laut BfS in der BImSchV des BMU und der SSK enthalten, die jedoch gegenüber anderen Ländern und auch hinsichtlich der langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen um ein vielfaches höher liegen, als für Mensch und Tier zuträglich. 

  Die hinsichtlich der verschiedenen biologischen Wirkungen übliche Einteilung ist:

niederfrequente elektrische Felder
elektrostatische Felder
niederfrequente elektromagnetische Felder
Hochfrequenzfelder
gepulste Hochfrequenzfelder
magnetostatische Felder

 
  Die Grenze zwischen Niederfrequenz (NF) und Hochfrequenz (HF) wird normalerweise bei 30 kHz (=30 000 Hz) gezogen, da die beiden Feldarten im Bereich der Hochfrequenz untrennbar miteinander verbunden sind - worin auch die Ausbreitungsfähigkeit der Funkwellen begründet liegt. Im Bereich der Elektromedizin ist eine etwas andere Aufteilung üblich, bei der die NF bis 1 kHz reicht und die HF bei 300 kHz beginnt. Der dazwischenliegende Bereich von 1 bis 300 kHz wird in Anlehnung an die vom Rundfunk her bekannten "Mittelwellen" als Mittelfrequenz (MF) benannt.   Jede dieser genannten Feldwirkungen hat eigene physikalische Gesetzmäßigkeiten und muß für sich erfaßt werden. Die Feldarten können teilweise gemeinsam oder auch alleine auftreten. Dementsprechend werden vom Fachmann auch verschiedene Meßgeräte verwendet, um sich ein Bild über die aktuelle Situation machen zu können. 

  So macht es keinen Sinn, eine Wohnung auf niederfrequente Felder hin zu überprüfen und gegebenenfalls zu sanieren, ohne dabei eventuell vorhandene Hochfrequenz zu beachten. Dies kann sogar gefährlich sein.

- Zum Beispiel können die beliebten Kupfermatten sehr schädlich sein, wenn gleichzeitig Hochfrequenz im Raum ist. Sie können einen Antenneneffekt ergeben oder an ihnen kann die HF reflektiert werden.
- Die beste Abschirmtechnik und Sanierung der Elektroinstallation nützt nichts, wenn die Erdung nicht in Ordnung ist und dort z.B. HF ansteht.
- Die Installation eines Netzfreischalters ist fragwürdig, wenn man direkt neben dem Sicherungskasten oder an der anderen Seite der Wand schläft. Die Störfelder des Kastens werden nämlich durch einen Netzfreischalter in ihrer Wirkung nicht vermindert und die Wand läßt die meisten Felder ungehindert durch. 
Schlimm? Naja - aber Sie können ja auch selbst recht einfache und wirkungsvolle Schutzmaßnahmen ergreifen!
© Dr.-Ing. Hans-Dieter Nowak - Impressum
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eloleit.htm, Stand 25.11.2009