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Bauplatzuntersuchung

Das dürfen sich auch Ihre Kinder ansehen
  Bauplatzuntersuchungen empfehlen sich vor Beginn der Planung, da dann schädlichen Erdstrahlungen noch mit Schlafzimmern und sonstigen Ruheräumen ausgewichen werden kann. Noch besser wären entsprechende Untersuchungen schon vor Beginn der Bebauungsplanung, da man dann Straßenzüge und sonstige öffentliche Flächen so plazieren könnte, daß sich möglichst wenige Reizzonen im Bereich der späteren Häuser befinden. Aber bei der beobachteten Trägheit und dem Desinteresse vieler Behörden bleibt das wohl noch lange Zukunftsmusik. Immerhin gibt es aber schon hier und da einige Projekte in dieser Richtung. 

  Von dem betreffenden Grundstück sollte ein Grundriß im Maßstab 1:50 mit Markierung der vorgesehenen Bebauungsfläche zur Verfügung stehen. Architektenpläne sind zwar meist im Maßstab 1:100 gezeichnet - im Zeitalter der CAD-Systeme sollte es aber ohne Probleme möglich sein, einen solchen Plan auch im Maßstab 1:50 auszudrucken.

  Auf dem Bauplatz sollte der vorgesehene Grundriß des Hauses schon vermessen und markiert sein, sodaß Koordinatenvermessungen zu zwei aufeinander senkrecht stehenden Linien hin möglich sind. Dann kann ich die gefundenen Zonen maßstäblich in den Bauplan eintragen. Eine weitere Person mit einer weißen Latte und Libelle kann dabei sinnvoll helfen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, genügend viele numerierte Pflöcke bereitzustellen, die ich an entsprechenden Stellen einschlage und die dann von einem Landvermesser mitvermessen werden. Ich notiere dann nur die Bedeutung der Nummern und vervollständige später den fertigen Plan. 

  Die ersten Messungen beziehen sich auf den Elektrosmog. Hochspannungs- Leitungen sollten genügend weit entfernt liegen. Je nach Spannung (zwischen 10.000 Volt und 400.000 Volt) können das 20 bis über 100 Meter sein - anderenfalls ist das elektrische Feld zu groß und muß gegebenenfalls durch eine leitende Dachfläche (Kupferdach mit verlöteten Verbindungen oder geerdetes Bronzegitter unter den Dachsparren) abgeschirmt werden. 

  Das Grundstück sollte nicht in einem Innenbogen eines Hochspannung führenden Leitungszuges liegen - dann können durch das Grundstück maßgebliche Ströme im Erdboden fließen, die ein niederfrequentes elektromagnetisches Feld zur Folge haben. Auch in der Nähe von elektrischen Bahnen können sich größere Erdströme ergeben. 

  Weiter wichtig ist die Entfernung zur nächsten Umspannstation der Elektrizitätsversorgung. Sowohl die dort eingebauten Transformatoren als auch die zu- und abführenden Leitungen (oft in der Straße oder im Bereich der Vorgärten vergraben) können Ursache von zu hohen niederfrequenten elektromagnetischen Feldern im späteren Haus sein. 

  Auch die Kabel- oder Dachständer- Einführung des Stromes in das Haus kann Gefahren bergen: Sie sollte wegen der Felder weitab von Räumen liegen, in denen sich dauernd Menschen aufhalten - besonders weitab vom Schlafzimmer. Am besten legt man sie in einen Bereich, der sich bei der Untersuchung ohnehin als geopathische Reizzone erweist. Bei größeren Projekten sollten die Kabel für die Stromversorgung nicht zu nah an den Hauswänden entlangführen. 

  Radio- und Mobilfunksender erzeugen u.U. starke Hochfrequenzfelder. Die lassen sich zwar abschirmen, man muß aber mit Materialkosten bis zu ca.200 Euro pro Quadratmeter Wandfläche rechnen. Lieferanten sind in meiner Linkliste enthalten. 

  Als nächstes werden Verwerfungen und Wasseradern gesucht und entsprechend festgehalten. Sowohl auf Verwerfungen als auch auf Wasseradern sollte sich kein Schlafzimmer befinden. Ebenso tabu sind die Räumlichkeiten über Öltanks, Gerümpelkellern und Garagen. 

  Von den weiteren Erdstrahlungen sind in diesem Stadium allenfalls noch die Benker-Zonen von Interesse, da sie u.U. recht breit sein können. Die Linien des Hartmanngitters und der Reizzonen nach Wittmann- Curry brauchen hier noch nicht im Detail berücksichtigt zu werden, da man davon ausgehen kann, daß in einem "wasserfreien" Schlafzimmer immer ein Stellplatz für Betten zu finden ist, wenn es nicht zu eng gebaut ist. 

  Allerdings ist es generell empfehlenswert, die Wände des Hauses in Richtung von Benker- und Hartmann-Gitter auszurichten - das ist normalerweise Nord-Süd und Ost-West; leider können diese Gitter in Gegenwart von Wasser auch bis zu 40 Grad abweichen. Deshalb zeichne ich die Richtung einer Nord-Süd-Linie des Hartmanngitters ein. Ideal legt man dann den Entwurf des Hauses so, daß die Hartmann-Linien in den Wänden verschwinden. Das gelingt meist, wenn man als Abstände der Mittellinien der Wände in Nord-Süd-Richtung ganzzahlige Vielfache von 2m und in Ost-West-Richtung ganzzahlige Vielfache von 2,50m verwendet. 

  Um allen Eventualitäten zuvorzukommen, kann man selbstverständlich auch das Hartmann- und das Curry-Gitter komplett ausmessen und in den Plan übertragen - das erfordert aber je nach Größe des Bauplatzes sehr viel Zeit; für die genaue Ausmessung von 500 Quadratmetern kann man fast einen ganzen Tag veranschlagen. Außerdem sollte das Wetter genügend warm (über 17 Grad) und trocken sein. Auch die Bereitstellung eines transportablen Kartentisches beschleunigt die Arbeit. 

  Landstrichweise - besonders im Schwabenland - sind Keller mit gestampftem Boden sehr beliebt. Davon sollte man jedoch Abstand nehmen, wenn zu erwarten ist, daß aus dem offenliegenden Boden Gase, wie zum Beispiel Radon austreten. Es handelt sich dabei um ein radioaktives Edelgas, welches bei dauernder Einstrahlung Gesundheitsgefahren mit sich bringen kann. 

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geobau.htm, Stand 10.12.2007