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Unsere Klimakatastrophe

Das dürfen sich auch Ihre Kinder ansehen

Ein erster Aufruf an die Presse
Einleitung: Den eigentlichen Klimawandel müssen wir alle durch unser tägliches Verhalten bremsen, aber um die akuten Übersschwemmungsgefahren zu mindern, müssen wir vor allem ganz praxisbezogen viele kleine und kleinste Wälle, Dämme und Wehre bauen, damit das Wasser länger da bleibt, wo es abgeregnet ist - das können wir sogar selbst in Schrebergärten anfangen - doch lesen Sie mehr:
  Der derzeitige Klimawandel ist ein Problem, dessen Entwicklung wir alle mit beeinflussen. Bedingt durch unsere Vielzahl (über 7 Milliarden Menschen) kann der dieser Text keinen unmittelbaren Beitrag leisten. Stattdessen befasst er sich ganz konkret mit Gedanken und Ideen zur Schadensbegrenzung bei Starkregen.

  Es gibt durch die Temperaturerhöhung keinesfalls ein trockeneres Klima. Trotzdem wird manches auf den Feldern vertrocknen, weil der Grundwasserspiegel absinkt. Das kommt davon, daß das Wasser keine Zeit hat, in den Boden zu versickern, um den Grundwasserspiegel stabil zu halten. Es strömt stattdessen viel zu schnell auf der Oberfläche ab und ergibt HOCHWASSER mit allen Gefahren der Zerstörung.

  Wir müssen daher das Problem an der Wurzel anfassen und auf ALLEN unversiegelten Flächen dafür sorgen, daß das Regenwasser möglichst solange stehenbleibt, um in der erforderlichen Menge (aber auch nicht wesentlich mehr) versickern zu können. Bei einem Starkregen von 100 Litern pro Quadratmeter würde dann nicht abfließendes Wasser 10cm hoch stehen. Bei den jetzt vorgekommenen Werten von 300 Litern pro Quadratmeter wären das 30cm.

  Im landwirtschaftlichen Bereich könnten wir zum Beispiel kleine Wälle um alle genügend waagerecht liegenden Flächen bauen. Damit können Schrebergarten-Besitzer sofort beginnen. Außerdem kann man jede Dachfläche mit einem entsprechenden Wasserspeicher versehen, um das Wasser später zum Gießen zu benutzen, wie das in den meisten Gärten heute schon geschieht. Das wirkt der Bildung von schädlichen Wasserfluten entgegen und hilft, Trockenperioden zu überstehen.

  Leicht geneigte Felder könnte man in Stufen umformen, damit die Ackerkrume nicht weggeschwemmt wird. Zum Schutz der weiteren Umgebung gegen Aufweichung muß ein Zuviel an Sickerwasser dadurch begrenzt werden können, daß Wasser aus diesen Stufen gefiltert (wegen der Ackerkrume) abgelassen werden kann - sonst verändert sich die Stabilität des Baugrundes. Bereits versiegelte Flächen wie große Parkplätze könnte man durch Austausch des Belages gegen Rasensteine wieder in die Wasserversickerung mit einbeziehen.

  Um alle Aspekte dieses vielfältigen Aufgabenspektrums beachten zu können wäre die Gründung von einzelnen Planungskommissionen erforderlich, da jedes Gebiet andere spezifische Eigenheiten hat, die es zu berücksichtigen gilt. Wegen der Dynamik der Unwettervorgänge wird es erforfderlich sein, schon bei der Planung geeignete Simulationsverfahren einzusetzten.

  Flache Bergkuppen können mit höheren Mauern umgeben werden, weil sie nicht so verkehrsfreundlich wie Ackerflächen zu bleiben brauchen. Dort muß aber Vorsorge getroffen werden, daß die Berghänge nicht aufgeweicht werden - entweder durch rechtzeitiges Ablassen des Wassers aus dem „Sickersee“ an der Spitze oder durch entsprechende Hang- und Waldbepflanzungen und/oder Hangstützmaßnahmen - die auch laufend zuverlässig überwacht werden; anderenfalls kann es zu Murenabgängen und Schlammlawinen kommen.

  Wir werden es in Zukunft mit wesentlich mehr Wasser als in der Vergangenheit zu tun haben. Daher auch in kleinen Tälern kleine und kleinste Talsperren bauen, um diesen Wasserüberschuss daran zu hindern, seine Zerstörungskraft entwickeln zu können.

  Für den Wasserüberschuss, der nicht von den bisherigen Flüssen zu verkraften ist, müssen wird wohl oder übel neue, sichere Abflusswege bauen, um sie ins Meer zu bringen und so dem natürlichen Wasserkreislauf wieder zuzuführen. Dazu gehört genauso, daß auch "kleine" Wasserläufe neben wichtigen Verkehrswegen (Schienen, Straßen) durch sehr tief gegründete Schutzmauern abgetrennt werden müssen, um Unterspülungen entgegenzuwirken.

  Falls jemand dieses Gedankengut weltweit weiterverbreiten möchte: Das international gebräuchliche Stichwort für Ingenieure ist "artificial aquifier recharge" oder auch "water banks", wenn sie Grundwasser als "Spardose" für Wasser verwenden.

Mit freundlichen Grüßen
Dr.-Ing. Hans-Dieter Nowak

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geoklikat.htm, Stand 23.07.2021