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Notfall: Schlaganfall

Das dürfen sich auch Ihre Kinder ansehen
Wie kann man einem Schlaganfall vorbeugen ?
Alle 6 Sekunden stirbt weltweit - unabhängig von Alter und Geschlecht - ein Mensch an einem Schlaganfall. Jeder 6-te Mensch weltweit wird in seinem Leben einen Schlaganfall erleiden. DOCH: Einem Schlaganfall kann man vorbeugen: 
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Machen Sie sich mit Ihren persönlichen Risikofaktoren vertraut.
Achten Sie auf regelmäßige Bewegung.
Vermeiden Sie Übergewicht und achten Sie auf eine gesunde Ernährung.
Genießen Sie Alkohol nur in Maßen.
Vermeiden Sie zu rauchen oder geben Sie das Rauchen sofort auf.
Lernen Sie, Warnzeichen für einen Schlaganfall ernst zu nehmen.
Woran erkennt man einen Schlaganfall ? (Warnzeichen)
Das ist wichtig, weil der Patient durch eine rasch eingeleitete, optimale Behandlung die Chance hat, wieder vollkommen zu gesunden. Ein Schlaganfall äußert sich häufig durch folgende, plötzlich einsetzende Symptome: 
1. Sehstörung: Tritt plötzlich eine Einschränkung des Gesichtsfeldes ein, übersieht der Betroffene z.B. Gegenstände und Menschen auf seiner linken Körperseite. Auch Störungen des räumlichen Sehens können Folgen eines Schlaganfalls sein. Der Betroffene kann sich nicht mehr orientieren. Ebenso kann das Sehen von Doppelbildern auf einen Schlaganfall hinweisen. 
2. Sprach- und Sprachverständnisstörungen: Sie können sich als stockende, abgehackte Sprache äußern, aber auch das Verdrehen von Silben oder Buchstaben beinhalten. In seltenen Fällen kann der Betroffene gar nicht mehr sprechen. Bei Störungen des Sprachverständnisses wird das von anderen Personen Gesagte nicht mehr verstanden.
3. Lähmung, Taubheitsgefühl: Eine plötzlich eintretende Lähmungserscheinung auf einer Körperseite kann auf einen Schlaganfall hinweisen. Ebenso ein gestörtes Berührungsempfinden. Ein typisches Merkmal ist ein herunterhängender Mundwinkel. Die Ausfälle können sich auch im Bein bemerkbar machen. 
4. Schwindel mit Gangunsicherheit: Schwindel kann viele Ursachen haben, daher deutet er zumeist nur in Verbindung mit einem weiteren Begleitsymptom auf einen Schlaganfall hin. 
5. Sehr starker Kopfschmerz - in bisher ungekannter Stärke: Ursache sind zumeist Einblutungen in das Hirngewebe (meist hervorgerufen durch das Platzen oder Zerreißen einer in der Regel angeborenen Gefäßaussackung). Diese starken Kopfschmerzen können mit Übelkeit und Erbrechen verbunden sein.
Was tun bei Verdacht auf Schlaganfall ?
Notruf 112, denn bei einem Schlaganfall zählt jede Sekunde - wie beim Herzinfarkt. Jeder Schlaganfall ist ein zeitkritischer medizinischer Notfall. Aus diesem Grunde muß die Krankenhausaufnahme (möglichst in eine Neurologische Klinik mit "Stroke-Unit" oder auch "Schlaganfall-Station") ohne Zeitverzug erfolgen. Während der Notarztwagen zu Ihnen unterwegs ist, können Sie heraussuchen, welche geeignete Klinik sich in Ihrer Nähe befindet. 

Sie finden bei  www.schlaganfall-hilfe.de  (Cookies zulassen) die Seite
"Stroke Units in Ihrer Nähe"  mit 188 
(Stand vom 27.10.2010) nach Postleitzahlen sortierten Kliniken 
und bei  www.dsg-info.de  die  "Liste der zeritfizierten Kliniken"  mit 175
(Stand vom 19.02.2011) nach Postleitzahlen sortierten Kliniken. 
Kliniken in Baden-Württemberg sollen in diesen Listen weniger stark vertreten sein, da dort ein eigenes Zertifizierungssystem bestehe. 

Quellenangabe: Diese Seite wurde unter Zuhilfenahme von Texten aus dem Schlaganfall-Magazin 3/10 der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und eigenen Internet-Recherchen erstellt. 
© Dr.-Ing. Hans-Dieter Nowak - Impressum
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hpschlag.htm, Stand 19.02.2011